Rehkitzrettung Saison 2022

Anmeldungen einer Wiese können ab sofort hier gemacht werden:
https://app.uaveditor.com/feldanmeldung/Loeschverband

Wir bereiten uns schon heute auf die neue Saison 2022 vor. Neben einer neuen Drohne, haben wir auch eine neue Planungssoftware mit am Start. Den UAV-Editor.

Mit dessen Hilfe wollen wir ein wenig Ordnung ins Frühjahreschaos der Mahd bringen, um diese besser planen zu können, damit wir möglichst viele Wiesen in der heißen Phase schaffen können.

Das Tool erlaubt es jedem Landwirt oder Jäger schon Monate vor der Mahd eine Wiese bei uns anzumelden. Den genauen Termin besprechen wir dann je nach Wetterlage. Durch die frühe Anmeldung können wir den Flug mit der Drohne so früh wie möglich planen und ggfls. schon einmal testen. Die Drohne ist in der Lage eine Wiese autonom abzufliegen, viel genauer als es ein Mensch machen könnte. So verpasst man keine Ecke mehr und die Gefahr etwas zu übersehen sinkt, weil man sich mehr auf das Live-Bild konzentrieren kann. Benefit dabei, die Wiese muß im nächsten Jahr nicht neu geplant werden, alles schon da 🙂

Eine Anleitung wie man eine Wiese anmeldet ist hier im Video ausführlich erklärt:

Anmeldungen einer Wiese können ab sofort hier gemacht werden:
https://app.uaveditor.com/feldanmeldung/Loeschverband

Die Technik dahinter

Der Webseite liegt Google Maps zu Grunde. Mit Hilfe eines grafischen Editors, lassen sich Wegpunkte und Polygramme erzeugen. Diese lassen sich frei auf der Karte verschieben. Hat man eine Wiese erstellt, können wir im Admin Tool dann die Flugbahnen der Drohne anhand von Höhe und Bahnabstand erstellen lassen.  Die fertig geplante Wiese mit den Wegpunkten und Fluginformationen wie z.B. Flugrichtung, Geschwindigkeit und Höhe, wird dann entweder als KML Datei (Google Earth) auf eine SD Karte exportiert und dann in der Drohnenfernsteuerung wieder importiert. Oder, wie mit unserer neuen Drohne möglich, direkt auf der Fernsteuerung in der Webseite aufgerufen und importiert. Bei beiden Varianten gelangen nun die Fluginformationen für die Drohne auf die Fernsteuerung und werden von dort an die Drohne geschickt. Mit dem Startbefehl fliegt die Drohne nun selbständig die geplante Flugroute ab. Während des Fluges kann jederzeit eingegriffen werden und die Drohne den Flug pausieren um einen Fund genauer zu betrachten oder per Befehl zurück zum Startpunkt fliegen um automatisch zu landen.

Marc von U-ROB erklärt hier in dem Video detailliert das Tool und wie das dann funktioniert:

Hier noch der 2. Teil in dem es unter Anderem auch um die Auswertung der Flüge geht. Natürlich will man am Ende der Saison ja auch wissen, was man geleistet hat und wieviel Kitze gerettet wurden.

Anmeldungen einer Wiese können ab sofort hier gemacht werden:
https://app.uaveditor.com/feldanmeldung/Loeschverband

Wir freuen uns auf Eure Meldungen für nächstes Jahr

Euer Löschverband Oberseelbach-Lenzhahn

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18.05.2022 Rehkitzrettung

Morgens um 4:00 Uhr aufstehen muß, wer ein Rehkitz vor dem Mähtod retten tut!

Morgens, wenn die Sonne langsam aufgeht ist der Boden noch kalt und nass. Ein Rehkitz kann unter diesen Umständen mit einer Wärmebildkamera sehr leicht gefunden werden. 

Diesmal verschlug es uns an das andere Ende des Rheingau-Taunus- Kreises. Ransel hieß das beschauliche Örtchen, umgeben von viel Feld und Wiesen, recht hügelig die Lage. Auch das stellte unser Drohnen-Team vor eine Herausforderung. Hinzu kamen die relativ kleinen verzahnten Flächen, aber auch das haben wir gemeistert.

Zusammen mit dem Team der Kitzrettung-Rheingau-Taunus machten wir uns auf, ca. 20ha Wiese an diesem Morgen abzufliegen. Lagekarte der Flächen wurde übergeben und schon ging es los. Wiese 2-4 waren unsere. Der Startplatz an erhöhter Position gewählt, konnte unser Pilot Pascal alle Flächen von seinem Platz abfliegen.

Auf der letzten Fläche, einem Zipfelchen von Wiese, schlug die Drohne plötzlich Alarm. Durch tiefer gehen und die Nutzung des Kamerazooms, konnten wir dann einen Feldhasen ausmachen. Das war  heute nicht das Ziel unserer Suche. Die Hasen springen auch gleich weg, wenn sich etwas oder jemand nähert. 

Ein kleines Stückchen weiter, 10 Meter neben einem Feldweg, ging der Alarm erneut los. Wieder verließ der Pilot die Suchhöhe um näher ran zukommen. Diesmal war es ein Rehkitz. Ein kleiner schwarzer Punkt auf dem Wärmebild, auf dem Normalbild überhaupt nicht auszumachen. Es war ein Rehkitz.

Dirk schnappte sich die benötigten Utensilien wie Karton, Warnschild, Handschuhe und los ging es in Richtung Wiese.

Angekommen sahen wir nichts. Das Gras war so hoch, man konnte nichts erkennen. Nicht mal als man einen halben Meter neben dem Kitz durch den Drohnenpilot geleitet wurde, war etwas zu erkennen.

Aber dann tauchte es auf. Zusammengerollt, wartete es ganz ruhig auf die Rehgeiß. Machte keinerlei Anstalten zu fliehen und schaute uns nur ganz ruhig an. Genau das ist das Problem. Die kleinen Kitze laufen einfach nicht weg. Weder wenn ein Hund ohne Leine vorbei kommt, noch wenn der Traktor über sie hinwegrollt.

 

 

 

 

 

Dirk hat das kleine dann vorsichtig mit viel Gras in die Kiste gelegt. Diese haben wir dann neben dem Weg unter einen Busch gestellt. Nach dem der Bauer die Wiese gemäht hat, hat das Team von der Kitzrettung Rheingau-Taunus das Kitz wieder freigelassen, damit es von der Rehgeiß abgeholt werden konnte.

Ein schöner Morgen für uns alle. Im Umgang mit der Drohne wieder um viele Erfahrungen reicher geworden und gelernt. Tolle Übung.

 

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11.05.2022 Einsatz Nr.: 08/ Feuer klein Außerorts/ Oberseelbach

Aus ungeklärter Ursache brannte eine Sitzbank an der L3026. Die Freiwillige Feuerwehr löschte den Brand mittels Kübelspritze.

GoogleMap: 50.182723, 8.295971

Alarmierte Einheiten:
Freiwillige Feuerwehr Oberseelbach-Lenzhahn
Freiwillige Feuerwehr Niederseelbach
Freiwillige Feuerwehr Niedernhausen

Dies war der 288. Einsatz seit Gründung des Löschverbands in 2011!

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03.05.2022 Einsatz Nr.: 07/ FWald / Flächenbrand/ Dasbach

Abbrand von Baumresten unter Beobachtung, kein Einsatz für die Feuerwehr.
 
Identische Einsätze:

Ausgerückte Einheiten:
Freiwillige Feuerwehr Dasbach
Freiwillige Feuerwehr Oberseelbach-Lenzhahn
Freiwillige Feuerwehr Idstein
Freiwillige Feuerwehr Heftrich

Dies war der 287. Einsatz seit Gründung des Löschverbands in 2011!

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19.03.2022 Neuer Atemschutzgeräteträger Uli Kneifel

Uli Kneifel (45), ausgewandert aus Bayern in das schöne Oberseelbach, hat  im März den Atemschutzgeräteträger Lehrgang  in Idstein besucht und  mit  Erfolg  bestanden.

Der Lehrgang geht über 29 Stunden Freizeit und umfasst neben einer theoretischen Ausbildung auch einen praktischen Teil in der Atemschutzstrecke der Feuerwehr Idstein. Hier muß der Teilnehmer seine Leistungsfähigkeit und Fitness unter Beweis stellen, denn die Aufgaben des AGTler sind im Einsatz sehr anspruchsvoll. Mit zusätzlichen 25kg Gewicht auf dem Rücken, ist Ausdauer ein entscheidendes Kriterium um den Lehrgang absolvieren zu können. Diverse sportliche Aufgaben sind daher zu absolvieren. Daneben darf man keine Platzangst haben und muß mit der Atemmaske auch in engen Räumen klar kommen. 

Der aktive AGT Status ist keine einmalige Sache. Jedes Jahr muß Uli und die anderen Kamerad*innen ihre Tauglichkeit erneut auf der Atemschutzstrecke unter Beweis stellen. Hinzu kommen alle zwei bis drei Jahre ärztliche Untersuchungen. Mindestens eine Einsatzübung unter realitätsnahen Bedingungen und eine Theoretische Unterweisung, komplettieren das jährlich zu absolvierende Ausbildungsspektrum eines Atemschutz-geräteträgers. Dies alles dient der Sicherheit des Feuerwehrangehörigen, um im Einsatz bestens vorbereitet und geschützt zu sein.
Der Einsatz unter Umluftunabhängiger Atemluftversorgung, ist bei den heutigen Bränden essentiell, denn die vorhandenen Giftstoffe im Brandrauch sind tödlich. 

Uli ist erst Anfang 2019 in unsere Feuerwehr eingetreten. In der kurzen Zeit hatte er trotz eingeschränktem Corona Lehrgangsbetrieb  bereits den Erste-Hilfe Lehrgang, den Grundlehrgang und den Sprechfunkerlehrgang absolviert und engagiert sich bei uns nicht nur in der Einsatzabteilung, im Verein packt er auch noch kräftig mit an. So hat er dieses Jahr den Posten des Kassierers von unserem ausscheidenden Andreas Klein übernommen. 

Wir freuen uns sehr, dass Uli unsere Mannschaft nun auf vier aktive AGT komplettiert hat. Wir wünschen ihm immer genug “Luft in de Flasch” und eine sichere Rückkehr  von all seinen Einsätzen. Wir sind alle sehr stolz auf unseren neuen Freund und Kameraden und danken ihm für sein Engagement.

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1. Mai Frühschoppen mit Blasmusik

Traditioneller 1. Mai Frühschoppen mit Blasmusik.
Nach zweijähriger Pause findet in diesem Jahr am 1. Mai wieder der Frühschoppen mit Blasmusik am Feuerwehrhaus in Oberseelbach statt.
Ab 11 Uhr spielt die „Egerländer Blaskapelle Vockenhausen“ auf.
Bei zünftiger Blasmusik wird Gezapftes, Gegrilltes, Kaffee und Kuchen angeboten.
Für die Kinder gibt es bei schönem Wetter eine Hüpfburg.
Die freiwillige Feuerwehr Löschverband Oberseelbach-Lenzhahn freut sich auf zahlreiche Gäste.
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06.05.2022 Einladung zur Dienst- und Jahreshauptversammlung

Entsprechend den Satzungen der Gemeinde Niedernhausen und des Feuerwehrvereins wird zur Dienst- und Jahreshauptversammlung 2020 des Löschverbandes der Freiwilligen Feuerwehr Oberseelbach-Lenzhahn eingeladen. Die Angehörigen der Einsatzabteilung erscheinen bitte in Uniform.

Ort geändert: Feuerwehrgerätehaus Oberseelbach
Zeit: Freitag, 06. Mai 2022 um 20:00 Uhr

Download (PDF, Unknown)

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26.03.2022 Übung mit der Hundestaffel Idsteiner Land e.V., Malteser Kelkheim und der Drohneneinheit Niedernhausen

Am Samstag morgen trafen wir uns zu einer außergewöhnlichen Übung am Dorfgemeinschaftshaus in Oberseelbach.

Alarmiert wurde zur Personensuche. Eine Person, deren PKW am DGH abgestellt war, wurde seit dem Abend zuvor vermisst. 

Unterstütz wurde die Freiwillige Feuerwehr Oberseelbach Lenzhahn hierbei durch die Rettungshundestaffel Idsteiner Land e.V. die mit zwei Hunden und Begleitpersonen anrückte.

Um sofort nötige medizinische Hilfe leisten zu können, unterstützte uns ein Team des Malteser Hilfsdienstes aus Kelkheim in Personalunion von Wibke und Hans-Michael Konrad. Die beiden sind auch noch aktive Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Oberseelbach-Lenzhahn und bringen sich bei Übungen und Betreuung der Kinderfeuerwehr ein. Ihre langjährige Expertise im Rettungsdienst, machen wir uns sehr gerne zu Nutzen und lassen uns hilfreiche Tipps im Umgang mit hilfsbedürftigen Personen geben. 

Zur weiteren Unterstützung war die Drohneneinheit Niedernhausen mit zwei Piloten und der neuen Feuerwehrdrohne angerückt. Der Quadcopter der Marke DJI Marvic2 Enterprise Advanced im Feuerwehrdesign soll Livebilder per LTE Verbindung an die Einsatzleitung übertragen.

Gemeinsam besprachen wir die Situation, regelten die Kommunikation über Funk und stellten einen FA (Uli Kneifel), der mit der Hundestaffel mitlaufen sollte. Die Drohneneinheit sollte Stellung an einer erhöhten Position einnehmen, um ein möglichst großes Gebiet absuchen zu können. 

Und dann ging es auch schon los…

Der erste Hund setzte seine Suche am verlassenen PKW an und nahm die Fährte auf. Schnurgerade ging es  den Waldweg Richtung Niedernhausen entlang.  Das TSF-W folgte und musste wenig später, als es in unwegsames Gebiet ging, in Warteposition gehen.

Einsatzleitung und Rettungswagen bezogen unterhalb der Stromtrasse Stellung, die Drohneneinheit baute ihren Startplatz am Hohlen Stein auf. Als die ersten Luftbilder verfügbar waren, wurden das TSF-W der RTW und die Einsatzleitung näher an das Rettungshundeteam verlegt. 

Nach 1,7km Suche wurde der erste Rettungshund unterhalb der Stromtrasse abgelöst durch Elsa. Elsa übernahm die Fährte auf und suchte ebenfalls äußerst zielstrebig und schnell nach der vermissten Person.

„Zum Glück verliert der Mensch im Schnitt 40.000 Geruchspartikel in der Minute. Allerdings werden diese durch Wind, Temperaturunterschiede und Sonneneinstrahlung in ihrer Verbreitung beeinflusst. Deshalb ist das Ausarbeiten der Spur für die Suchhunde Hochleistungssport“

Elsa indes immer flott an der Leine, fordert von den Begleitern doch recht gute Kondition ab. Sie ignorierte die am Wegrand stehenden Einheiten aus Feuerwehr und Rettungsdienst und navigierte zielstrebig mit ihrer Nase den Hohlen Stein empor, ohne Umwege direkt zur vermissten Person.

Diese lag zwischen Felsen oben auf dem Hohlen Stein und war durch den Aufenthalt die ganze Nacht über unterkühlt. Die Meldung “Vermisste Person gefunden” erfolgte sodann über Funk, genau wie die Anforderung des RTW und Feuerwehr zur Bergung der unterkühlten Person.

Sie machten sich sofort auf den Weg und waren nach nur zwei Minuten an der Einsatzstelle eingetroffen. Unsere vermisste Person wurde betreut und versorgt.  Nun stellte sich die Frage, wie schaffen wir sie denn hier herunter. Mit der Trage über den schmalen und mit Brombeeren verwachsenen Trampelpfad?

Keine Chance. Die Sturzgefahr und damit das Verletzungsrisiko für alle, war hier zu groß.

Die Drohneneinheit wurde angefragt und sollte nach einem anderen Weg suchen. Die Rückmeldung war dann negativ. Die breiteren Wege nach Osten und Süden oder Westen, waren alle letztendlich durch umgefallene Bäume versperrt, was einen Transport mit der Trage zu viert somit unmöglich machte. Das hätte der Übungsleiter sich ja mal besser vorher ansehen sollen! In einer realen Situation, hätten wir nun nachalarmieren müssen um mit genügend Personal eine Tragekette bilden zu können, auf der wir dann die Person auf Trage vom Berg buchsiert hätten. Oder ein Rettungshubschrauber, der einen Korb angeleint hätte um die verletzte Person vom Berg zu fliegen.

Fullscreen 360° Panorama doppelklicken oder den Link benutzen
https://roundme.com/tour/830012/view/2624937

Wir haben uns dann dafür entschieden, die Person turboaufzuwärmen, so dass sie wieder selbständig den Berg hinunter laufen konnte.

Das Ende der Übung sowie die Einsatznachbesprechung,  fand dann am FGH in Oberseelbach statt, wo wir uns alle bei Getränken und Wurst vom Grill die nötige Stärkung holten. Jochen Haupt von Niedernhausen-Info machte noch ein paar schöne Bilder. 

Die Drohneneinheit lieferte Live-Bilder vom Hohlen Stein und der Umgebung. Wie in der Videonachbearbeitung deutlich wurde, konnte die vermisste Person nach nur sechs Minuten Flugzeit auf dem Videomaterial gesichtet werden.  In der Hektik der Situation wurde dies aber nicht bemerkt und so suchte das Drohnenteam anschließend einen weiteren Bereich ab ohne fündig zu werden. Mit der Live Übertragung, benötigen wir doch noch einen Operator im Team.

Eine gelungene Übung unter reale Bedingungen bei der improvisiert werden musste, aber auch die Grenzen des Möglichen aufzeigte, so kann man den Übungstag gut beschreiben. Der Hohle Stein, ein immer beliebterer touristischer Besucher Hot-Spot, hat auch seine gefährlichen Stellen. Wir hoffen nicht, dass wir einen realen Einsatz dort abarbeiten müssen aber wenn doch,  wissen wir jetzt worauf es ankommt und was man braucht, um den Einsatz erfolgreich abwickeln zu können. Eine Hundestaffel, die Drohneneinheit und genügend Feuerwehr-Manpower!

Bildergalerie

Mach mit, melde Dich bei Info@Loeschverband.de

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09.03.2022 Feuerfüchse üben mit der Drohne

Getreu dem Motte “Früh übt sich” hatten wir gestern bei den Feuerfüchsen das Drohnen Team zu Gast.
An zwei Mini Drohnen durften die Kinder selbst Hand an legen und einige Kreise drehen. Erstaunlich einfach ging das und unter der Anleitung von Dirk und Andreas gelang es sogar einen kleinen Parcours abzufliegen und am Ende eine erste Aufgabe zu lösen. Bravo! Genau wie bei den Erwachsenen nur spielerisch einfacher.

12 Kinder waren gekommen und alle voll begeistert. In zwei Gruppen haben wir sie eingeteilt und dann ging es auch schon los. Eine kurze Einweisung und die Kinder hatten alles voll im Griff. Die Drohnen hoben ab und die helfenden Kommandos wurden korrekt umgesetzt. 

Am Ende der Übung kam unser jüngster Nachwuchs auch noch dran. Nele durfte beobachten wie Mutter Samira sich durch den Parcours schlängelte. Mutter, Kind & Drohne haben das auch ganz toll hinbekommen. Respekt!

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05.03.2022 Übung der Drohnen-Einheit Niedernhausen

Die Corona-Lockerungen erlauben uns nun wieder praktische Übungen durchzuführen und wir haben damit natürlich sofort begonnen.

Am Samstag traf sich die Drohnen-Einheit der Feuerwehr Neidernhausen, um gemeinsam nach der langen Winterpause wieder aktiv zu üben.

Anhand des Aufbaus einer Einsatzstelle wurde mit der Gerätekunde begonnen und in die neuen Errungenschaften eingewiesen.  Der MTW wurde stark aufgerüstet. So kann nun neben dem Bild auf dem Monitor auch auf einem Notebook über LTE- Router kommuniziert werden. Hierbei sind alle gängigen Möglichkeiten umsetzbar, von USB Stick über eMail bis hin zur Live Videokonferenz mit Zoom oder MS Teams, kann nun das Drohnen Livebild allen authorisierten und nachgelagerten Stellen zur Verfügung gestellt werden. Möglich gemacht hat dies der Feuerwehrförderverein des Löschverbands Oberseelbach-Lenzhahn, der im vergangenen Jahr projektspezifisch Spenden hierfür sammelte. 

Nach der technischen Einweisung ging es nun los zum praktischen Teil. Heute auf dem Programm, das NIST Bucket-Training.
Die NIST-Testmethoden für kleine unbemannte Flugzeugsysteme (sUAS) bieten eine Möglichkeit, Systemfähigkeiten und Fähigkeiten von Fernpiloten objektiv zu messen und zu vergleichen. Sie sind kostengünstig, einfach herzustellen und einfach durchzuführen, sodass sie sich weit verbreiten können. Es gibt mehr als zwanzig Testmethoden, die vom ASTM International Standards Committee on Homeland Security Applications standardisiert werden.
Sie werden in den USA auch als Job Performance Requirements im National Fire Protection Association Standard for Small Unmanned Aircraft Systems für Public Safety Operations (NFPA 2400) und im ASTM Standard Guide for Training for Remote Pilot in Command of Unmanned Aircraft Systems genutzt.

Hierfür haben wir in Engenhahn ideale Trainingsbedingungen vorgefunden. Ein alter Milchanhänger diente als “Gefahrgut” Unfall Objekt und wurde mit Eimern präpariert. In den Eimern am Boden befinden sich unterschiedliche Symbole, die es von den UAV Piloten zu identifizieren gilt. Der Winkel um in den Eimer zu Blicken ist dabei entscheidend, um alle Details erkennen zu können. Dabei ist wichtig die Balance zu finden zwischen Annäherung an das Objekt und Nutzung der Zoom Kamera. Hierbei wird entsprechend die Fähigkeit erlernt und trainiert, mit den verschiedenen Knöpfen, Schaltern und Reglern der Fernsteuerung gleichzeitig zu agieren, den Abstand zu Objekten einschätzen zu lernen und zu trainieren.
Einsatztaktisch dient dies der Erkundung von Schadenslagen ohne Personal in den Gefahrenbereich schicken zu müssen. 

Jedoch sieht es leichter aus als es ist, denn trotz GPS Technologie weht immer etwas Wind, was die Stabilität der Drohne beeinflußt und deshalb ständige Korrekturen des Piloten nötig sind. Und gerade wenn man den Zoom einsetzt, wackelt das Bild um so mehr.

 

 

 

 

In Zwei Gruppen wurde geübt, sodass jeder genügend Möglichkeiten zum Trainieren hatte. Gegen 18:00 Uhr war der Übungstag beendet und wir alle um einige Erfahrungen reicher.

Ach ja, Spaß hat es natürlich auch gemacht und in Engenhahn ist man gleich bei allen auf dem Schirm. Schönen Gruß an den Herrn Ortsvorsteher, der uns gleich zu Anfang kurz besucht hat. 

Wie das ganze ausgesehen hat, haben wir in einem kleinen Video zusammengeschnitten. Viel Spaß.

Wer Interesse daran hat in unserer Drohnen-Einheit mitzumachen ist herzlich willkommen und kann sich über Info@Loeschverband.de gerne bei uns melden.

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17.02.2022 Einsatz Nr.: 06/ Sturmschaden / Baum / Lenzhahn

Um kurz vor 05:48 Uhr hatte der Orkan einen Baum auf die L3273 Lenzhahn -> Heftrich geworfen. Die Freiwillige Feuerwehr Oberseelbach Lenzhahn wurde von #RTK112 alarmiert und rückte aus, die Strasse wieder frei zu machen.

Alarmierte Einheiten:

Freiwillige Feuerwehr Oberseelbach-Lenzhahn
Freiwillige Feuerwehr Niederseelbach

Dies war der 286. Einsatz seit Gründung des Löschverbands in 2011!

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